Das Magazin agora42 wurde im Sommer 2009 neu gegründet. Die erste Ausgabe, Thema "Ökonomie & Gerechtigkeit", erschien Ende Oktober im Zeitschriftenhandel.
Auflage: 10.000
Erscheinungsweise: 6-mal jährlich
Idee bei der Neuentwicklung des Magazins:
In der Gesellschaft hat sich die Ansicht verfestigt, Makroökonomie würde unser alltägliches Leben nicht betreffen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Sie betrifft uns alle, immer und überall. Die Kenntnis der großen wirtschaftlich-gesellschaftlichen Zusammenhänge ist eine Grundvoraussetzung, um sich auch "im Kleinen" orientieren zu können.
Die Schnittstelle zwischen Philosophie und Ökonomie:
Wenn sich in dem vorgegebenen gesellschaftlichen Rahmen, der vorwiegend durch die Ökonomie bestimmt wird, mehr und mehr Widersprüche ergeben, muss dieser Rahmen selbst thematisiert werden. Mit unserem bisherigen Vernunftbegriff stoßen wir an Grenzen, und wenn wir uns den Kopf nicht blutig stoßen wollen, müssen wir die "vernünftigen" Rahmenbedingungen verändern. Und das ist die Aufgabe der Philosophie. Die Philosophie nimmt den Denkrahmen als solchen in den Blick, an dem wir unsere Entscheidungen ausrichten und schon durch diese Änderung der Blickrichtung eröffnen sich neue Perspektiven. Selbst ein Wirtschaftsnobelpreisträger wie Paul Krugman fordert, dass die Ökonomie ihre Grundlagen neu überdenken muss. Die Ökonomie müsse ein neues Menschenbild finden. Und fehlt es den gesellschaftlichen Debatten nicht an Grundlagenwissen in Bezug auf ökonomische und philosophische Zusammenhänge? Da besteht ganz eindeutig Aufklärungsbedarf. Und dieser Aufgabe haben wir uns angenommen.