Ansprechpartner
Amelie Schlachter
Kongressthematik und Referenten
E-Mail schreiben
Telefon:
+49 221 /921826-50
 
Crisis Demands

The End to Anything Goes


Die Krise hat die Welt verändert. Ist das so? Und wenn ja, in welche Richtung? Der Handlungsbedarf, den Krisen erfordern, ist gewaltig. Fast alle Staaten der Erde sind hoch verschuldet und konnten dieses Mal einen Zusammenbruch des Weltwirtschaftsystems durch eine noch höhere Verschuldung knapp verhindern. Doch was passiert beim nächsten Mal, wer stützt dann die Staaten? Der einzige Ausweg: Wahre Nachhaltigkeit.

Der 13th World Business Dialogue möchte deshalb die Krise und ihre Forderungen aus verschiedenen Perspektiven und Entfernungen, sowie anhand vielfältiger Gesichtspunkte und Betrachtungsweisen diskutieren.

Was ist eigentlich seit September 2008 passiert? Eine Triple-A-geratete Investmentbank ist insolvent, das größte deutsche Verpfändungsinstitut musste in mehreren Nachtschichten von Josef Ackermann und dem Double Merkel/Steinbrück gerettet werden, die Aktionäre wurden zwangsenteignet. Renommierte Wirtschaftswissenschaftler und Politiker denken zeitweise über eine Kapitalabgabe der deutschen Bürger nach. Europäische Staaten bewegen sich am Rande des Staatsbankrotts. Die G20-Staaten einigen sich auf eine stärkere Regulierung der weltweiten Kapitalmärkte. Die Investmentbanken machen im zweiten Quartal 2009 Milliardengewinne durch "Wertpapiergeschäfte", jeden Tag erscheinen Meldungen über den beginnenden Aufschwung aufgrund gestiegener Indizes und über die Bedrohung von 100.000 Arbeitsplätzen nach Ablauf der Abwrackprämien.

Nach gut einem Jahr Weltwirtschaftskrise ist es Zeit einen Gesamtblick auf die Krise zu werfen:

Die schwerste Wirtschaftskrise seit den 1930-Jahren hat deutlich gemacht, dass Märkte und die darin agierenden Unternehmen nicht allein die Stabilität des Finanz- und Wirtschaftssystems garantieren können. Auch der Staat ist ein unverzichtbarer Akteur in der globalen Wirtschaftswelt. Dennoch stellt sich die Frage, wie mit der enorm gestiegenen öffentlichen Schuld der Staaten umzugehen ist. Droht der Welt bald die nächste schwere Krise, die Krise der Staaten? Welche Machtkonstellationen in Wirtschaft und Politik werden unsere Wirtschaft zukünftig beherrschen? Zwar ist die Krise nicht der Auslöser der globalen wirtschaftlichen Machtverschiebungen in Richtung der Schwellenländer, dennoch hat diese mit katalysatorischer Wirkung offengelegt, dass die Wachstumsmärkte von morgen vor allem in Asien zu finden sind.

Wie sehen Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik die derzeitige Lage, sowie die Ereignisse seit dem Ausbruch der Krise und wie schätzen sie die Zukunft ein? Anhand welcher Entscheidungsgrundlagen handeln Unternehmer seit Beginn der Krise? Wie können Unternehmer trotz der unsicheren volkswirtschaftlichen Wachstumsszenarien mittel- und langfristig planen? Wie müssen sich die Rahmenbedingungen angesichts der zunehmenden Beschleunigung der Prozesse in der Wirtschaftswelt ändern, damit unternehmerisches Handeln zukünftig nicht durch einen ständigen Wechsel aus Krisenbewältigung und anschließendem Höhenflug bestimmt wird?

Durch die Wirtschaftskrise wurden mittelfristige Pläne, sowie Langfriststrategien von Unternehmen und Staaten durchkreuzt. Die Dauer und das Ausmaß dieser Krise sind bis heute kaum absehbar und wurden bisweilen massiv unterschätzt. Doch wie wird sich die Wirtschaft weiterentwickeln? Auf welche möglichen Wachstumsszenarien weltweit, aber auch regional, müssen sich Staaten und Wirtschaft einstellen? Ist mit einem V-, einem W- oder einem L-förmigen Wachstumsverlauf zu rechnen? Bedeutet diese Krise auch das Ende des dauerhaften Wachstums der westlichen Staaten? Und welche Auswirkungen hat das jeweilige Szenario auf unternehmerisches und politisches Handeln?

Eine der dringendsten Herausforderungen unserer Zeit ist die Stabilisierung des Finanz- und Wirtschaftssystems und des weltweiten Wachstums unter der Bedingung einer massiven Reduktion der CO2 Emissionen. Die Krise hat deutlich gemacht, wie verheerend die Folgen eines instabilen Wirtschaftssystems sind und dass sich diesen kaum ein Unternehmen in der global vernetzten Welt entziehen kann. Daher wird sowohl volks- als auch betriebswirtschaftlich nach dem Erziehungseffekt der Krise gefragt. Haben wir aus der Krise gelernt? Sind wir auf dem Weg zu wirklicher Nachhaltigkeit? Unternehmer und Politiker sehen sich derzeit dem Widerspruch zwischen dem Zwang zu Kurzfristerfolgen und Renditemaximierung und der Notwendigkeit nach Nachhaltigkeit ausgesetzt.

Der 13th World Business Dialoge möchte in vier großen Panels und Keynotes, sowie in Executive Sessions, Workshops und unterstützt durch weitere Programmpunkte diese Fragen beantworten, sowie innovative und zukunftsweisende Lösungsansätze erarbeiten.

Unterstützer des
13th World Business Dialogue
Impressum | AGB | Kontakt zum Wirtschaftskongress - world business dialoque